TOP Ö 2: Sachstandsbericht zur Ertüchtigung der Wasserversorgung

Herr Habersetzer vom Ingenieurbüro Degen zeigte dem Gremium die Bilder von der Besichtigung des Wasserwerkes in Jettingen. Diese Anlage entspricht dem, was in Bubesheim gebaut werden soll. Er teilte weiterhin mit, dass das Strukturgutachten erstellt wurde. Mit Hilfe einer dynamischen Kostenvergleichsberechnung erläuterte er, dass die vom Gremium beschlossene Variante die günstigste Alternative darstellt. Die geplante Maßnahme wird in 5 Bauabschnitten eingeteilt:

BA I: Anschlussleitung Günzburg-Bubesheim

BA II: Bau des neuen Wasserwerkes

BA III: Bau der neuen Wasserleitung bis zum Wasserwerk „alt“

BA IV: Austausch der Leitung unterm Bach (empfohlene Maßnahme der hydraulischen Berechnung aus 2008)

BA V: Vergrößerung der DN100-Leitung im Bereich Prälat-Kaiser-Weg/Wasserburger Straße auf DN200

 

Die geplante Leitungstrasse entlang des Radweges wurde mit dem staatl. Bauamt besprochen. Hier ist noch ein Gestattungsvertrag zu fertigen. Bei der Querung im Bereich Reindlstraße/Günzburg auf den Radweg ist ein Zählerschacht zu installieren. Dieser wird mit einem Maß von 2x3 Meter geplant, der Deckel soll überfahrbar sein. Die Leitung nach Bubesheim wird eine DN200 Leitung sein. Die Maßnahme wird im Spülbohrverfahren durchgeführt. Alle 150 Meter ist eine Zwischengrube erforderlich, die in diesem Bereich Aufgrabungen im Radweg notwendig machen. Der Ingenieur berichtet weiter, dass die Vermessung und das Bodengutachten durchgeführt sind und die TV-Befahrung für diese Woche geplant ist. Die Anbindung im Bereich Delta-Möbel und Gelände-Wertstoffhof könnte direkt über das Grundstück Flur-Nr. 233 erfolgen. Hier müssen noch Verhandlungen mit dem Eigentümer durchgeführt werden. Ansonsten sieht die Planung die Anbindung über den Feldweg vor. Das neue Wasserhaus ist mit 11x20 Meter auf dem ehemaligen Gelände des Wertstoffhofes geplant. Um frostfreie Leitungen zu bauen, ist ein Rohrleitungskeller erforderlich. Hier ist eine Einbindungstiefe von 2 Meter vorgesehen. Die neue Leitung zum Wasserhaus „alt“ ist entlang der Abwasserleitung geplant. Hier soll der Schutzstreifen, der Dienstbarkeit genutzt werden. Im Ort ist eine offene Bauweise geplant. Der Rahmenterminplan sieht eine Ausschreibung der Leitung von Günzburg nach Bubesheim zum Jahreswechsel vor. Eine Fertigstellung ist bis Juli 2020 vorgesehen. Für die Verlängerung der Brunnenleitung sind Gespräche mit Eigentümern und die TV-Befahrung durchzuführen. Für den Neubau des Wasserhauses ist das Vergabeverfahren noch abzuklären und eine Baugenehmigung erforderlich. Herr Habersetzer geht von einem Fertigstelldatum der Gesamtmaßnahme zu Ende 2020 aus. Dritter Bürgermeister Sobczyk machte nochmals auf die Dringlichkeit des Leitungsbaus von Günzburg nach Bubesheim aufmerksam. Erst nach Fertigstellung dieser Leitung hat Bubesheim wieder eine gesicherte Wasserversorgung. Der Ingenieur sicherte eine termingerechte Umsetzung seitens des Büros zu.